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Lebensrettende Sofortmassnahmen am Arbeitsplatz zu kennen, ist nicht nur ein Vorteil: Sie sind Pflicht und ein wesentlicher Pfeiler der Prävention. Im Rahmen eines ASA-Konzepts spielt BLS-AED-Schulung (Basic Life Support – Automated External Defibrillator) eine zentrale Rolle, um die Reaktionsfähigkeit und Sicherheit der Mitarbeitenden bei einem medizinischen Notfall zu gewährleisten.
Die Integration dieser Schulung in den Sicherheitsaktionsplan stärkt die Präventionskultur, erfüllt die Anforderungen der EKAS-Richtlinie 6508 und vermittelt allen Mitarbeitenden die richtigen Handgriffe, um ohne Verzögerung zu handeln.
Dieser Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch die Frage, wo und wie der BLS-AED in Ihrem ASA-Aktionsplan verankert werden kann – mit einer klaren Methode, die auf Schweizer Unternehmen zugeschnitten ist. Ziel ist es, die Rechtskonformität, die Kohärenz des Systems und das Vertrauen der Teams in Notfallsituationen sicherzustellen.
Den Zusammenhang zwischen dem ASA-Konzept und der BLS-AED-Schulung verstehen
Was ist das ASA-Konzept? – Eine gesetzliche Säule für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
Das ASA-Konzept, das durch die EKAS-Richtlinie 6508 definiert wird, regelt die Umsetzung eines Managementsystems für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in der Schweiz. Es verpflichtet jeden Arbeitgeber, die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten, berufliche Risiken zu beurteilen und geeignete Präventionsmassnahmen zu planen.
Konkret umfasst der ASA-Aktionsplan alle Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden: Audits, Schulungen, medizinische Betreuung, Notfallverfahren und interne Kommunikation.
Ein zentraler Bestandteil dieses Systems ist die Vorbereitung auf medizinische Notfälle. Genau hier kommt die BLS-AED-Schulung zum Tragen: Sie befähigt Mitarbeitende, als Ersthelfende sofort zu handeln, bevor die Rettungskräfte eintreffen.
Warum der BLS-AED ein fester Bestandteil des ASA-Aktionsplans ist
Der BLS-AED (Basic Life Support – Automated External Defibrillator) ist mehr als ein einfaches Erste-Hilfe-Modul. Er ist Teil einer umfassenden Präventionsstrategie: einer Arbeitsumgebung, in der Sicherheit zum Reflex wird.
Die Integration dieser Schulung in den ASA-Aktionsplan ermöglicht es:
- die Rechtskonformität gemäss den Anforderungen der EKAS-Richtlinie 6508 sicherzustellen;
- die Reaktionsfähigkeit der Teams bei Herzstillstand, Erstickungsanfällen oder schweren gesundheitlichen Notfällen zu erhöhen;
- die Sicherheitskultur zu stärken, indem die Mitarbeitenden aktiv einbezogen werden.
Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Die eigenen Mitarbeitenden im BLS-AED auszubilden, ist daher keine nebensächliche Entscheidung, sondern eine lebenswichtige Massnahme, die Leben retten und gleichzeitig die Verantwortung des Arbeitgebers stärken kann.
Die Rolle der Erste-Hilfe-Schulung in der Sicherheitskultur des Unternehmens
Die Erste-Hilfe-Schulung wirkt als Katalysator für Zusammenhalt und Vertrauen innerhalb der Teams. Sie überführt die Theorie des ASA-Aktionsplans in die tägliche Praxis.
Geschulte Mitarbeitende wissen, wie sie:
- Risiken erkennen,
- ruhig handeln,
- die Rettungsdienste wirksam alarmieren,
- und bis zur medizinischen Versorgung die richtigen Handgriffe anwenden.
Über die technischen Fertigkeiten hinaus entwickelt die Schulung eine partizipative Sicherheitskultur, in der jedes Mitglied des Unternehmens Verantwortung für die Prävention übernimmt. Diesen Ansatz fördern zertifizierte Organisationen wie SafetyFirst: praxisnahes, auf die jeweilige Branche zugeschnittenes Lernen, das den BLS-AED zu einer unverzichtbaren gemeinsamen Kompetenz macht.
Den BLS-AED im Sicherheitsaktionsplan Ihres Unternehmens verankern
Bedarf und Beteiligte des ASA-Systems ermitteln
Bevor Sie die BLS-AED-Schulung in Ihren ASA-Aktionsplan integrieren, ist es entscheidend zu bestimmen, wer wann und mit welchem Ziel geschult werden muss.
Die Analyse beginnt mit einem Sicherheitsaudit oder einer ASA-Analyse, durch die sich die spezifischen Risiken Ihres Unternehmens ermitteln lassen: Alleinarbeit, körperliche Tätigkeiten, Publikumsverkehr, Gefährdung durch elektrische oder chemische Risiken usw.
Die wichtigsten einzubeziehenden Beteiligten sind:
- die Sicherheitsverantwortlichen oder ASA-Koordinatoren, die für die Einhaltung der EKAS-Richtlinie 6508 zuständig sind;
- die Teamleitenden oder HR-Verantwortlichen für die Planung und Nachverfolgung der Schulungen;
- die als betriebliche Ersthelfende bestimmten Mitarbeitenden, die im Notfall vorrangig eingreifen;
- und je nach Grösse der Organisation ein Ausschuss für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, der die allgemeine Entwicklung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz begleitet.
Diese vorgängige Klärung sorgt für eine klare Rollenverteilung und eine kohärente Integration des BLS-AED in die Präventionsstrategie.
BLS-AED-Schulung planen: Wann und für wen?
Die Planung ist ein zentraler Schritt des Sicherheitsaktionsplans.
In der Schweiz wird die BLS-AED-SRC-Schulung in der Regel für alle Mitarbeitenden empfohlen, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind (Industrie, Instandhaltung, Publikumsverkehr, Transport).
Anschliessend sollte alle zwei Jahre eine SRC-Auffrischung erfolgen, damit die Kompetenzen erhalten bleiben und die Handgriffe gemäss den Empfehlungen des Swiss Resuscitation Council aktualisiert werden.
Hier einige praktische Anhaltspunkte für die Integration der Schulung in den ASA-Kalender:
- den BLS-AED in die jährliche Umsetzungsphase des ASA-Konzepts aufnehmen;
- Schulungen im Rahmen des Onboardings neuer Mitarbeitender planen;
- die Schulung mit anderen Modulen zur Risikoprävention (Brand, Evakuierung, Erste Hilfe) verbinden.
Eine gut durchdachte Planung gewährleistet eine bessere Verankerung des Systems und die Kontinuität der Sicherheitskultur im Unternehmen.
Beispiel für einen ASA-Aktionsplan mit BLS-AED-Schulung
Zur Veranschaulichung dieser Integration betrachten wir den Beispiel eines typischen ASA-Aktionsplans, wie ihn SafetyFirst vorschlägt:
| Zeitraum | Massnahme | Ziel | Verantwortlich | Nachverfolgung / Bewertung |
| Januar | Erstaudit ASA | Risiken und Prioritäten ermitteln | Sicherheitsverantwortliche | Auditbericht |
| März | BLS-AED-SRC-Schulung (IVR 1) | Ersthelfende ausbilden | SafetyFirst / HR | Teilnahmebestätigungen und Nachverfolgung |
| Juni | Notfallsimulation | Reaktionsfähigkeit und Koordination bewerten | Ausschuss für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz | Besprechungsprotokoll |
| September | BLS-AED-Auffrischung | Kompetenzen erhalten | SafetyFirst | Schulungsregister |
| Dezember | Jahresbilanz ASA | Sicherheitsaktionsplan anpassen | Geschäftsleitung / HR | Abschlussbericht |
Dieses Modell zeigt, wie sich der BLS-AED auf natürliche Weise in das ASA-System integrieren lässt, indem Schulung, Bewertung und kontinuierliche Verbesserung miteinander verbunden werden.
Mit dieser Vorgehensweise kann jedes Unternehmen ein wirksames, gesetzeskonformes System aufbauen, das vor allem Leben retten kann.
Rechtskonformität und nachhaltige Umsetzung des BLS-AED-Systems sicherstellen
EKAS-Richtlinie 6508 und VUV einhalten
Die EKAS-Richtlinie 6508 bildet die gesetzliche Grundlage für das ASA-Konzept für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in der Schweiz. Sie verpflichtet jeden Arbeitgeber, Risiken zu beurteilen, Präventionsmassnahmen umzusetzen und die Mitarbeitenden angemessen zu schulen.
Die Integration der BLS-AED-Schulung in den Sicherheitsaktionsplan erfüllt diese Anforderungen unmittelbar. Im Falle eines Unfalls beweist ein Unternehmen, das ein strukturiertes ASA-Konzept und geschulte Mitarbeitende nachweisen kann, sein Engagement für die Risikoprävention und den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeitenden.
Die Verordnung über die Unfallverhütung (VUV) ergänzt diesen Rahmen, indem sie die Pflichten des Arbeitgebers im Bereich der Ersten Hilfe und der Bereitstellung der erforderlichen Ausrüstung präzisiert, insbesondere des automatisierten externen Defibrillators (AED).
Ein Unternehmen rechtskonform aufzustellen, bedeutet daher:
- eine klare Dokumentation zu erstellen (ASA-Aktionsplan, Schulungsregister, Auditberichte);
- die regelmässige Aktualisierung der BLS-AED-Kompetenzen sicherzustellen;
- und eine jährliche Nachverfolgung vorzusehen, um die Wirksamkeit der bestehenden Massnahmen zu überprüfen.
Ausbilden, auffrischen und dokumentieren: drei Hebel für ein erfolgreiches Audit
Ein wirksames BLS-AED-System beruht auf drei untrennbaren Säulen:
- Die Mitarbeitenden gemäss den Standards von SRC oder IVR ausbilden, damit sie die Reanimationsmassnahmen und die Bedienung des Defibrillators sicher beherrschen.
- Die Kompetenzen regelmässig auffrischen, denn die Protokolle entwickeln sich weiter und praktische Fertigkeiten geraten mit der Zeit in Vergessenheit. Eine BLS-AED-Auffrischung alle zwei Jahre wird dringend empfohlen, um die Qualität des Einsatzes zu erhalten.
- Jede Massnahme dokumentieren: Teilnehmendenlisten, Teilnahmebestätigungen, Schulungskalender und Bewertungsberichte. Diese Unterlagen dienen bei einem ASA-Audit als erforderliche Nachweise und erleichtern die Planung künftiger Schulungen.
Nachvollziehbarkeit ist keine administrative Belastung, sondern ein Führungsinstrument. Sie ermöglicht es, Fortschritte zu verfolgen, Schulungsbedarf zu erkennen und die Sicherheitskultur langfristig zu verbessern.
Die Sicherheitskultur langfristig bewahren
Ein gesetzeskonformes System einzurichten, ist gut. Es langfristig mit Leben zu füllen, ist noch besser.
Die Nachhaltigkeit des BLS-AED-Systems hängt davon ab, ob es dem Unternehmen gelingt, die richtigen Reflexe im Alltag zu verankern. Dazu sollten Sie:
- Notfallübungen organisieren, die reale Situationen simulieren (Herzstillstand, Unwohlsein, Verletzung);
- regelmässig über die richtigen Erste-Hilfe-Massnahmen informieren;
- geschulte Mitarbeitende anerkennen, indem Sie sie als Sicherheitsverantwortliche benennen;
- und Erfahrungswerte in die jährliche ASA-Bilanz integrieren.
Diese Dynamik schafft eine lebendige Sicherheitskultur, in der Prävention nicht auf eine gesetzliche Pflicht beschränkt bleibt, sondern zu einem gemeinsamen Wert wird. Dank dieses Ansatzes ist der BLS-AED nicht länger nur eine einmalige Schulung: Er wird zu einem dauerhaften Instrument für Verantwortung und Vertrauen im Unternehmen.
Bewährte Methoden für eine wirksame Integration des BLS-AED
Einen partizipativen und praxisorientierten Ansatz fördern
Eine erfolgreiche BLS-AED-Schulung beruht nicht allein auf der Technik, sondern auf dem gemeinsamen Engagement. Um die Sicherheitskultur zu stärken, ist es entscheidend, die Mitarbeitenden von Beginn an in den ASA-Aktionsplan einzubeziehen.
Laden Sie sie ein, ihre Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und sich aktiv an den praktischen Übungen zu beteiligen. Dieser partizipative Ansatz fördert die Verankerung der richtigen Reflexe und den Zusammenhalt der Teams.
Die Ausbildner von SafetyFirst empfehlen eine praxisnahe, auf realistischen Situationen basierende Didaktik: Rollenspiele, konkrete Fallbeispiele und der Umgang mit dem automatisierten externen Defibrillator (AED).
Erste Hilfe zu lernen, wird so zu einem eindrücklichen, konkreten und verbindenden Erlebnis, das über den reinen gesetzlichen Rahmen hinausgeht und zu einem verantwortungsvollen Beitrag im privaten und beruflichen Umfeld wird.
Audits und Notfallsimulationen als Instrumente der kontinuierlichen Verbesserung nutzen
Die ASA-Audits und Notfallsimulationen sind wirkungsvolle Instrumente, um den Reifegrad des Systems zu beurteilen und Abweichungen zu korrigieren.
Planen Sie regelmässig interne Übungen, die einen Herzstillstand oder einen schweren Unfall simulieren. Beobachten Sie die Reaktionsfähigkeit der Teams, die Qualität der Handgriffe und die Kommunikation zwischen den Beteiligten.
Führen Sie nach jeder Simulation eine strukturierte Nachbesprechung durch:
- Welche Schritte wurden gut ausgeführt?
- Welche Punkte müssen verbessert werden?
- War das Material (AED, Erste-Hilfe-Koffer) leicht zugänglich?
Diese Erfahrungswerte fliessen in die Jahresauswertung des Sicherheitsaktionsplans ein und ermöglichen eine Anpassung der Verfahren. So entwickelt sich das ASA-System zu einem Prozess der kontinuierlichen Verbesserung, der direkt mit der Realität vor Ort verbunden ist.
Auf einen zertifizierten Partner wie SafetyFirst setzen
Die Umsetzung eines umfassenden Programms aus BLS-AED-Schulungen und ASA-Betreuung erfordert spezifisches Fachwissen. Deshalb entscheiden sich viele Unternehmen dafür, auf einen zertifizierten Partner zu setzen.
Mit seinem ganzheitlichen Ansatz – Audit, Aktionsplan, Schulung und Begleitung – unterstützt SafetyFirst Organisationen beim Aufbau eines ASA-Konzepts gemäss EKAS-Richtlinie 6508.
Die vom Swiss Resuscitation Council (SRC) und vom Interverband für Rettungswesen (IVR) anerkannten Ausbildner bieten anerkannte Schulungen an, die auf jedes berufliche Umfeld zugeschnitten sind.
Die Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Anbieter gewährleistet:
- eine vollständige rechtliche Konformität,
- eine qualitativ hochwertige Schulung nach den SRC-Standards,
- und eine nachhaltige Umsetzung des BLS-AED-Systems in Ihrem Unternehmen.
Wer einen Partner wie SafetyFirst wählt, stellt sicher, dass die Sicherheit der Mitarbeitenden nicht dem Zufall überlassen, sondern dauerhaft in die Präventionsstrategie des Unternehmens integriert wird.
Ergänzende Schulungen zur Stärkung Ihrer Erste-Hilfe-Kompetenzen
SafetyFirst bietet mehrere Zusatzmodule an, mit denen Sie Ihre Kompetenzen in Reanimation und Notfallmanagement vertiefen, auffrischen oder erweitern können. Diese ergänzenden Schulungen helfen Ihnen, einsatzfähig zu bleiben, ein hohes Kompetenzniveau zu erhalten und sich an unterschiedliche berufliche Umgebungen oder Anforderungen anzupassen.
- BLS-AED-SRC-Fortbildung
→ Erhalt der Kompetenzen, vertiefte Praxis und Aktualisierung des Algorithmus. - BLS-AED-Schulung ohne SRC-Zertifizierung
→ Vollständiges und praxisnahes Modul gemäss Algorithmus, ohne offizielle Zertifizierung. - BLS-AED-Schulung – Lebensrettende Sofortmassnahmen
→ Kurze Einführung in die wesentlichen Reanimationsmassnahmen und die Anwendung des AED. - Erste-Hilfe-Schulung in aquatischer Umgebung
→ Erste-Hilfe-Massnahmen in feuchter Umgebung: Ertrinken, Bergung und CPR im Wasser.
Zusammenfassung: Den BLS-AED zu einer Säule Ihrer Sicherheitsstrategie machen
Die Integration des BLS-AED in den ASA-Aktionsplan ist keine blosse administrative Formalität: Sie ist ein menschlicher, verantwortungsvoller und wesentlicher Beitrag zur Risikoprävention.
Diese vom Swiss Resuscitation Council (SRC) anerkannte Schulung gibt Ihren Teams die Mittel an die Hand, bei einem lebensbedrohlichen Notfall schnell und richtig zu handeln und gleichzeitig die Anforderungen der EKAS-Richtlinie 6508 und der VUV zu erfüllen.
Ein solides System aufzubauen, bedeutet:
- die Rechtskonformität Ihres Unternehmens sicherzustellen;
- eine lebendige Sicherheitskultur zu entwickeln, in der jede und jeder Mitarbeitende Verantwortung übernimmt;
- bei einem Zwischenfall eine sofortige Reaktionsfähigkeit sicherzustellen;
- und das gegenseitige Vertrauen am Arbeitsplatz zu stärken.
Mit einer strukturierten Begleitung, einer konsequenten Nachverfolgung und regelmässigen Schulungen wird der BLS-AED zu einer echten Säule des ASA-Konzepts – einem konkreten Instrument zum Schutz von Leben, zur Förderung von Kompetenzen und zur nachhaltigen Verankerung der Prävention in Ihrem Unternehmen.




